Disruptive Innovationen für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit

Stichtag für die Skizzeneinreichung: 30.10.2015

Einreichung von Skizzen und Anträgen

Damit Sie Ihre Skizze korrekt beim Projektträger einreichen, beachten Sie bitte, dass es sich bei der Bekanntmachung "Disruptive Innovationen für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit" um ein zweistufiges Antragsverfahren handelt:

1. Stufe: Einreichung einer Skizze bis spätestens zum 30.10.2015

Zunächst sind Projektskizzen in elektronischer Form im Einreichungsportal der Bekanntmachung "Disruptive Innovationen für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit" in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Für weitere Informationen zum Aufbau der Skizzen und zu Bewertungskriterien beachten Sie bitte die vollständige Bekanntmachung "Disruptive Innovationen für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit".

2. Stufe: Einreichung des Förderantrags

Die Einreichung eines Förderantrages erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Wenn eine Projektskizze zur Förderung ausgewählt wird, werden die jeweiligen Projektpartner aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag einzureichen. Die Erstellung von förmlichen Förderanträgen soll durch die Nutzung des elektronischen Antragssystems "easy-Online" erfolgen.

Die VDI/VDE-IT als zuständiger Projektträger für das BMBF steht Ihnen gern für weitere Auskünfte zur Verfügung.

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger Kommunikationssysteme; IT-Sicherheit
Steinplatz 1
10623 Berlin

Ansprechpartner

Dr. Rainer Moorfeld (Themenschwerpunkt Kommunikationssysteme)
Telefon: 030 310078-386
Telefax: 030 310078-247
E-Mail:

Dr. Martin Weimer (Themenschwerpunkt IT-Sicherheit)
Telefon: 030 310078-386
Telefax: 030 310078-247
E-Mail:

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Zuwendungszweck

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) prägen heute nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Sie sind Treiber von Innovationen und damit Grundlage für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Ihre Verbreitung und ihr Erfolg basieren dabei auf hoch innovativen, leistungsfähigen Kommunikationssystemen sowie hohen IT-Sicherheitsstandards. Allerdings reicht es nicht aus, ausschließlich auf die "Evolution" vorhandener Technologien zu setzen. Große Entwicklungssprünge sind oftmals die Folge technologischer Disruptionen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt daher, exzellente, risikoreiche und vorwettbewerbliche Forschungsprojekte mit disruptivem Potenzial von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu fördern, um die technologischen Grundlagen für gänzlich neue Anwendungen zu legen.

Die Projekte müssen dabei einen der beiden folgenden Bereiche adressieren:

  • IT-Sicherheit: Forschungsschwerpunkte aus dem neuen Forschungsrahmenprogramm "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt", "Hightech für die IT-Sicherheit", "Sichere und vertrauenswürdige IKT-Systeme", "IT-Sicherheit in Anwendungsfeldern" und "Privatheit und der Schutz von Daten"
  • Kommunikationssysteme: Forschungsschwerpunkte sind "Industrielle Kommunikation", "Sichere und innovative Kommunikationstechnologien und -systeme als Basis für Industrie 4.0", "Neue Technologien im Bereich 5G", "Massive Kommunikation" und "Netzbasierte Dienste: Netzgestützte Anwendungen und Dienste in Bereichen wie Verkehr, Medizin und Produktion"

Mit der Fördermaßnahme werden primär zwei Ziele verfolgt:

  • Die Förderung hoch innovativer Ideen, die im Falle des Erfolges Basis für völlig neue Technologien, Märkte und Wertschöpfungsketten sein können.
  • Talentierten, exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, eigene, neue und ungewöhnliche Forschungsansätze zu verfolgen.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Sinne dieser Förderrichtlinie sind alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zu zehn Jahre nach der Promotion. Die Eignung ist durch den Nachweis exzellenter wissenschaftlicher Leistungen sowie eine entsprechende Publikationsliste zu dokumentieren.

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der "Neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland" der Bundesregierung und trägt zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei. Die "Digitale Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen" ist in der Hightech-Strategie eine der sechs prioritären Zukunftsaufgaben.

Die Ergebnisse sind in Deutschland und/oder weiteren Mitgliedsstaaten des EWR und der Schweiz zu verwerten.

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Gegenstand der Förderung

Mit der Fördermaßnahme sollen exzellente, disruptive, hoch innovative vorwettbewerbliche Forschungsprojekte in den Bereichen der Kommunikationstechnologien und der IT-Sicherheit gefördert werden. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedarf und die spätere wirtschaftliche Verwertbarkeit des technologischen Ansatzes sind zu skizzieren. Eine frühzeitige Spiegelung der Konzepte und Ergebnisse mit der Wirtschaft wird daher begrüßt ("Realitätscheck"). Die Einbindung von Partnern aus der Wirtschaft für eine geschlossene Verwertungskette ist nicht erforderlich, kann jedoch auf Basis von Absichtserklärungen oder über assoziierte Projektpartner erfolgen. Gegenstand der Förderung sind Einzelprojekte. Bei besonders erfolgreichen Projekten kann eine zweite Förderphase gewährt werden, um im Rahmen einer anwendungsnahen Verbundforschung die wirtschaftliche Verwertung vorzubereiten.

Die Fördermaßnahme soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern auch die Möglichkeit eröffnen, sich wissenschaftlich sowie für die Industrie weiterzuqualifizieren und sich damit persönlich für Aufgaben im Forschungs- und Wissenschaftsbereich und für Spitzenstellungen in Wissenschaft und Wirtschaft zu empfehlen.

Die einzureichenden Vorschläge sollen disziplinäre oder fachübergreifende Arbeiten im Bereich Kommunikationstechnik und IT-Sicherheit darstellen und dabei wissenschaftlich exzellent, innovativ und international konkurrenzfähig sein.

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme ist die Möglichkeit zur aktiven nationalen und internationalen Vernetzung gegeben. Entsprechende Reisemittel können beantragt werden. Die Forschungsarbeiten sind an deutschen Hochschulen bzw. Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen durchzuführen. Durchgängige Auslandsaufenthalte werden nicht gefördert.

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Weitere Informationen erhalten Sie hier:

IT-Sicherheitskonferenz

Nationale Konferenz IT-Sicherheitsforschung 2017 "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt" findet vom 14. bis zum 16. Februar 2017 in Berlin statt.

Weitere Informationen

Kontakt

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin
Tel. 030 31 00 78-135
Fax. 030 31 00 78-247