InnoNet: Förderung innovativer Netzwerke
Mit dem Programm „Förderung von innovativen Netzwerken“ (InnoNet) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sollen kleine und mittlere Unternehmen – einschließlich des Handwerks – und Forschungseinrichtungen für eine stärkere Zusammenarbeit gewonnen werden. Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung sollen schneller als bisher in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Mit dem Programm sollen Forschungseinrichtungen angeregt werden, ihre Forschungsarbeiten mehr auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen auszurichten. InnoNet wurde 1999 mit dem ersten Ideenwettbewerb gestartet und endete 2008 mit dem 13. und letzten Ideenwettbewerb. Somit ist bei InnoNet keine Antragstellung mehr möglich. Alle laufenden Vorhaben werden jedoch weiterhin wie vorgesehen gefördert. Dokumente zur Abwicklung des Programms finden Sie in der Rubrik Förderung/Durchführung.
Integration von InnoNet in ZIM-KOOP
Die Förderung von FuE-Kooperationsprojekten zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird innerhalb des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) im Programmteil KF/VP des Fördermoduls Kooperationsprojekte (ZIM-KOOP) fortgesetzt. Gegenstand der Förderung ist die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkungen auf bestimmte Technologien und Branchen. Weitere Informationen zur Antragstellung und zu den Förderkonditionen finden Sie unter www.zim-bmwi.de/.
Hintergrundinformationen zur Funktionsweise und Fördermodalitäten von InnoNet
InnoNet wurde als Ideenwettbewerb konzipiert. Nach Bekanntmachung einer neuen Wettbewerbsrunde hatten die Netzwerke einige Wochen Zeit, ihre Ideenskizze auszuarbeiten und an den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH zu senden. Nach Prüfung der formalen und inhaltlichen Kriterien wurden die Ideenskizzen einer unabhängigen Jury zur Bewertung vorgelegt. Nach Auswahl und Bekanntgabe der besten Ideenskizzen wurden die Einrichtungen zur Antragstellung aufgefordert und die Projekte dem BMWi zur Förderung vorgeschlagen.
Formale Kriterien: mindestens 4 KMU und 2 Forschungseinrichtungen
Förderkonditionen: Forschungseinrichtungen werden vom BMWi mit bis zu 90% der Ausgaben bzw. Kosten gefördert. Mindestens 10% des Projektbudgets müssen von den beteiligten Unternehmen in Form einer Barleistung erbracht werden. Darüber hinaus müssen diese eine FuE-Eigenleistung von mindestens 20% der Gesamtprojektkosten aufwenden.
InnoNet auf europäischer Ebene
Deutsche KMU und Forschungseinrichtungen wurden seit 2006 auch im Rahmen des europäischen Projektes EraSME gefördert. Die Antragstellung bei EraSME auf Basis der InnoNet-Richtlinie ist seit Oktober 2009 nicht mehr möglich, wird aber ebenfalls in ZIM-KOOP weitergeführt. Nähere Informationen finden Sie unter www.era-sme.net bzw. www.zim-bmwi.de/kooperationsprojekte/.
