Innovation + Technik analysieren
Wir liefern Entscheidungsgrundlagen

Innovation + Technik fördern
Wir machen aus Förderprogrammen Erfolgsgeschichten

Innovation + Technik organisieren
Wir bringen Innovationspolitik in die Praxis

Leitung
  • Marc Bovenschulte
    Dr. Marc Bovenschulte
    +49 (0) 30 310078-108
    marc.bovenschulte@vdivde-it.de

Das Team anzeigen

 
Sie sind hier: Startseite Wir über uns Unternehmensstruktur Demografischer Wandel und Zukunftsforschung

Demografischer Wandel und Zukunftsforschung

Der Bereich Demografischer Wandel und Zukunftsforschung befasst sich mit einem der großen gesellschaftlichen Änderungsprozesse in Deutschland, Europa und in vielen Ländern weltweit. Eine zentrale Herausforderung für entwickelte Industrienationen ist es, mit einer alternden und schrumpfenden Erwerbsbevölkerung die Innovationsfähigkeit, Produktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Hier sind integrale Lösungen gefordert, die von der Nutzung von Bildungspotenzialen, der Aktivierung von Arbeitsmarktpotenzialen über eine Neugestaltung von Lebensarbeitszeitmodellen bis hin zur erwerbsbiografieorientierten Arbeitsgestaltung und zur Nutzung technologischer Systeme zum Kompetenzerhalt und zur Kompetenzentwicklung reichen.

Anknüpfend an die Prognostik zur Bevölkerungsentwicklung verfügt der Bereich über ein umfassendes Repertoire an Methoden der vorwiegend qualitativen Zukunftsforschung. Damit ist es möglich, kunden- und bedarfsgerechte Lösungen in unterschiedlichen Themenfeldern zum Roadmapping, Foresight und Horizon Scanning anzubieten. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung von Handlungsperspektiven in Situationen, die von Unsicherheit und Ambivalenz gekennzeichnet sind.

 

Projektbeispiele

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung auf nationaler und europäischer Ebene Forschungsprojekte zur Entwicklung altersgerechter Assistenzsysteme. Dabei wird der Forschungsbedarf in allen Bereichen des täglichen Lebens älterer Menschen durch gezielte Bekanntmachungen adressiert: „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben (AAL)", „Entwicklung von beruflichen und hochschulischen Weiterbildungsangeboten und Zusatzqualifikationen im Bereich Altersgerechter Assistenzsysteme (QuAALi)“ und „Mobil bis in hohe Alter - Nahtlose Mobilitätsketten zur Beseitigung, Umgehung und Überwindung von Barrieren“. In Vorbereitung befinden sich Fördermaßnahmen zu „Assistierter Pflege von morgen“ und „Mit 60+ mitten im Arbeitsleben". Parallel zu den Verbundprojekten werden begleitende Maßnahmen wie Begleitforschung und Innovationspartnerschaften durchgeführt.

Inhaltliche Schwerpunkte des auf Initiative Deutschlands entwickelten Vorschlags für eine „Gemeinsame Programmplanung“ (Joint Programming Initiative) im Bereich demographischer Wandel sind die fünf zentralen Forschungsthemen Gesundheit, Sozialsysteme, Aus- und Weiterbildung, Arbeitswelt/Innovation und Entwicklung urbaner und ländlicher Räume/Wohnen und Mobilität. Diese sollen in koordinierter, interdisziplinärer und grenzüberschreitender Weise durch die Mitgliedstaaten bearbeitet werden.

Die VDI/VDE-IT ist seit September 2013 Konsortialpartner des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Das TAB ist eine selbstständige wissenschaftliche Einrichtung, die den Deutschen Bundestag und seine Ausschüsse in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels berät. Zu den Aufgaben des TAB gehört die Konzeption und Umsetzung von Projekten der Technikfolgenabschätzung, die Beobachtung und Analyse wissenschaftlich-technischer Trends und damit zusammenhängender gesellschaftlicher Entwicklungen, sowie Untersuchungen zum Innovationsgeschehen gehören. Im TAB ist die VDI/VDE-IT vor allem für die Technologievorausschau verantwortlich. Mit einem System zum Horizon Scanning werden dabei insbesondere „diffuse/schwache Signale“ und sich eben erst abzeichnende Entwicklungen in den Blick genommen (weitere Informationen zum Horizon Scanning: Beitrag aus dem TAB-Brief 43 vom Februar 2014).