Projektträgerschaft: Regionale Transformations-Netzwerke und Transformations-Hubs zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Automobil- und Zulieferindustrie

Die Automobil- und Zulieferindustrie ist mitten in einem tiefgreifenden Wandel: Digitalisierung, klimafreundliche Mobilität, neue Technologien und veränderte Wertschöpfungsketten stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in der Zulieferkette vor große Herausforderungen. Zugleich eröffnet der Wandel neue Markt- und Wachstumschancen.

Mit der Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie „Regionale Transformations-Netzwerke und Transformations-Hubs zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Automobil- und Zulieferindustrie“ unterstützt die VDI/VDE-IT das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie dabei, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu stärken und die Transformation in Unternehmen und Regionen wirksam zu gestalten. Damit trägt sie unmittelbar zur Umsetzung des Koalitionsvertrags bei.

Im Mittelpunkt der Förderung für die Jahre 2027 bis 2029 stehen zwei sich ergänzende Projektformen:

Regionale Transformations-Netzwerke bündeln Kompetenzen und Akteure in automobilgeprägten Wirtschaftsregionen. Unternehmen, Wissenschaft, Sozialpartner und weitere regionale Akteure entwickeln gemeinsam Transformationsstrategien, schreiben diese entsprechend neuer technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen fort und setzen mit konkreten Maßnahmen die strategischen Ziele um. So entstehen regionale Strukturen, die Unternehmen Orientierung geben, Kooperationen ermöglichen, zukunftssichere Arbeit gestalten, Innovationen vorantreiben und somit den Strukturwandel aktiv begleiten.

Transformations-Hubs unterstützen den überregionalen Wissens- und Technologietransfer entlang der automobilen Wertschöpfungsketten. Sie bereiten Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung für Unternehmen praxisnah auf, machen technologische Entwicklungen zugänglich und unterstützen insbesondere KMU und Mittelstand dabei, diese für die eigene Transformation zu nutzen. Gleichzeitig spiegeln die Hubs aufkommende Bedarfe aus der betrieblichen Praxis zurück in Forschung und Entwicklung und stärken damit den Austausch zwischen Innovation und Anwendung.

Das Zusammenspiel beider Projektformen verbindet regionale Transformationskompetenz mit thematischer und technologischer Expertise. Unternehmen werden dabei unterstützt, Geschäftsmodelle, Produkte und ihre Position in Wertschöpfungsketten weiterzuentwickeln, neue Absatzmärkte zu erschließen und ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.

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