Ein Mann und eine Frau unterhalten sich in einem Server-Raum.
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Künstliche Intelligenz ist längst kein reines Softwarethema mehr. Wer KI entwickeln und skalieren will, braucht enorme Rechenleistung – und genau deshalb läuft weltweit ein harter Wettbewerb um die besten Standorte für High Performance Computing, Rechenzentren und digitale Infrastruktur.

High Performance Computing (HPC) ist für Deutschland ein zentraler Baustein für Zukunftsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und strategische Souveränität. HPC-Systeme sind in der Lage, enorme Datenmengen zu verarbeiten, komplexe physikalische, biologische oder wirtschaftliche Modelle zu simulieren und auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen, die in klassischen Rechenumgebungen schlicht nicht möglich wären. Genau darin liegt ihr Wert für Wissenschaft und Wirtschaft.

Ein Mann und ein Zitat: "Künstliche Intelligenz ist längst kein reines Softwarethema mehr."

Die Förderung von HPC durch Bund und Länder ist kein Selbstzweck, sondern Investition in digitale Resilienz und wirtschaftliche Stärke. Programme wie „Hoch- und Höchstleistungsrechnen für das digitale Zeitalter“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt bauen Infrastruktur, Kompetenzen und Vernetzung aus, um Deutschland und Europa langfristig in der globalen Technologie-Arena zu positionieren. Ohne diese Förderung riskieren wir, dass wichtige Forschungs- und Industrieprojekte in Regionen realisiert werden, die heute schon massiv in eigene Rechenkapazitäten investieren.

Und es geht nicht nur um reine Rechenleistung: Die Nachwuchsausbildung, das Know-how für Betrieb, Softwareentwicklung und Optimierung sowie die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zählen genauso. Nur wenn wir diese Kompetenzen national stärken, kann HPC sein volles Potenzial entfalten.