Welche Beiträge der gemeinnützige Sektor leistet – und wie Förderung strukturiert und wirksam gestaltet wird.

Illustration einer Brücke
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Stiftungen leisten einen wichtigen und ergänzenden Beitrag zum Innovationssystem. Sie bringen zusätzliche Impulse ein, ermöglichen neue Perspektiven und schaffen Räume für innovative Ansätze.

Im Zusammenspiel mit staatlicher Förderung, Wirtschaft und Wissenschaft tragen sie dazu bei, Innovationen breiter aufzustellen und gezielt weiterzuentwickeln. Ihre besondere Stärke liegt dabei in ihrer Unabhängigkeit, ihrer langfristigen Ausrichtung und ihrem klaren Fokus auf Wirkung. Genau darin sieht auch die Stiftungsexpertin der VDI/VDE-IT, Julia Kaltschew, eine zentrale Qualität: Die Stärke von Stiftungen liege in ihrer „Unabhängigkeit, Umsetzungskraft und Wirkung“.

Stiftungen wirken dort, wo es darum geht, bestehende Innovationsprozesse sinnvoll zu erweitern und neue Ansätze zu erproben. „Sie ergänzen bestehende Förderstrukturen, indem sie zusätzliche Perspektiven einbringen und gezielt Impulse setzen“, sagt Kaltschew.

Damit aus Ideen verlässliche Wirkung wird, braucht es klare Strukturen, transparente Prozesse und eine professionelle Umsetzung. Genau hier setzt die VDI/VDE-IT an. „Als Innovationsdienstleister unterstützen wir Stiftungen dabei, nachhaltige Wirkung zu erzielen“, sagt die Geschäftsführerin der VDI/VDE-IT, Christine Weiß.

Konkret bedeutet das:

  • Wir schaffen klare, rechtssichere und effiziente Prozesse
  • Wir koordinieren Akteure aus unterschiedlichen Bereichen
  • Wir machen Wirkung messbar und nachvollziehbar
  • Wir reduzieren Komplexität in der Umsetzung
  • Wir entlasten Organisationen für strategische Aufgaben
  • Von der Idee zur Umsetzung – unsere Erfahrungen

Unsere Zusammenarbeit mit Stiftungen zeigt, wie unterschiedlich ihre Rollen im Innovationssystem sein können – und wie wichtig passende Strukturen für wirksame Förderung sind.

So haben wir beispielsweise im Bereich Pflege und Digitalisierung gemeinsam mit Stiftungspartnern analysiert, wo technologische Innovationen tatsächlich Wirkung entfalten können – und wo strukturelle oder regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Solche Analysen schaffen Orientierung und fundierte Entscheidungsgrundlagen für Förderstrategien.

In anderen Fällen begleiten wir Stiftungen bei der Entwicklung und Umsetzung langfristiger Programme, etwa in komplexen Feldern wie Gesundheit oder medizinischer Forschung. Hier geht es darum, tragfähige Strukturen aufzubauen, transparente Prozesse zu etablieren und Entscheidungen nachvollziehbar zu gestalten.

Auch in dynamischen Innovationsfeldern – beispielsweise bei neuen Therapieansätzen – übernehmen wir Projektträgerschaft: von der Ausgestaltung der Förderlogik über die Auswahl geeigneter Vorhaben bis zur Begleitung der Umsetzung. Gerade in solchen Kontexten zeigt sich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind, um Risiken handhabbar zu machen und Wirkung zu ermöglichen.

Darüber hinaus unterstützen wir Stiftungen dabei, Exzellenz sichtbar zu machen, etwa durch die Konzeption und Umsetzung von Preisen und Auszeichnungen. Auch hier tragen klare Verfahren und fundierte Bewertungssysteme dazu bei, die Ziele der Stiftung wirksam umzusetzen.

Diese Beispiele zeigen: Stiftungen sind sehr unterschiedliche Akteure – was sie verbindet, ist der Anspruch auf Wirkung. Mit unserer Erfahrung helfen wir, diesen Anspruch strukturiert und verlässlich umzusetzen.