Das Wesens einer Universität – gerade in der deutschen Wissenschafts- und Bildungstradition – ist durch die Einheit von Lehre und Forschung geprägt. Diese tief traditionell verwurzelte Dichotomie wird stets vor neue Herausforderungen gestellt und muss stetig an die aktuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst werden.
Um Forschung und Lehre – hier besser: Forschung und Lernen – miteinander zu verbinden, wurden diverse Konzepte entwickelt.
Beim organisatorisch-didaktischen Konzept des Problem Based Learnings (PBL) lernen Studierende anhand ‚echter‘ Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung wurde das vergleichbare Konzept, das Work Based Learning (WBL), entwickelt. Hier stammen die Projekte in der Regel unmittelbar aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmenden. Schließlich bieten digitale Forschungsdateninfrastrukturen einzigartige Möglichkeiten, forschungsbasiertes Lernen auf der Grundlage einer breiten und qualitätsgesicherten Basis empirischer Daten zu gestalten.