Ziel ist es, durch organisatorische und technologiebasierte Lösungen und Innovationen in diesen Sektoren Effizienz-, Komfort- und Nachhaltigkeitseffekte zu erzielen. Die fortschreitende Digitalisierung wirkt hierbei beschleunigend und trägt gleichzeitig wesentlich zur erwünschten Vernetzung der städtischen Aufgabenbereiche bei.
Die Digitalisierung hat inzwischen sowohl Länder als auch Kommunen erreicht und gewinnt dort immer mehr an Dynamik. Es wird deutlich, dass die digitale Transformation längst nicht mehr nur ein Technologiethema ist, sondern ein umfassendes Projekt des strategischen, zukunftsorientierten Stadt- und Regionsumbaus.
Smart City bedeutet für Städte und Gemeinden weit mehr als eGovernment und digitale, nutzerfreundliche Verwaltung. Es umfasst ebenso Infrastrukturen und intelligente Konzepte unterschiedlicher Sektoren und deren Verknüpfungen. Smart Living, smart energy und smart mobility beispielsweise gehen Hand in Hand. Technische Anwendungen müssen den Bürgerinnen und Bürgern dienen und sollen dazu beitragen, die Lebens- und Standortqualität zu verbessern. Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, die Chancen der Digitalisierung aktiv und sinnvoll zu nutzen, den Prozess zu koordinieren und dazu beizutragen, dass die Transformation in das digitale Zeitalter vor Ort gelingt, ohne die Qualität des Zusammenlebens vor Ort zu gefährden.