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Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik: Als Projektträger für das BMFTR Zukunft gemeinsam gestalten

Roboterarm mit Mikrochip

Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fortzusetzen und auch in den kommenden Jahren als Projektträger Verantwortung für die Themenbereiche Mikroelektronik, Robotik und Supercomputing zu übernehmen. Diesen Weg gestalten wir gemeinsam mit dem BMFTR auf Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Unser Aufgabenportfolio umfasst

  • neue technologische Entwicklungen frühzeitig einzuordnen,
  • strategische Ziele in konkrete Fördermaßnahmen zu übersetzen,
  • Forschung und Transfer verlässlich zu begleiten und
  • daraus resultierende Erfolge sichtbar zu machen.

Dafür stehen wir mit unserer Expertise und langjährigen Erfahrung in der Forschungsförderung.

„Wer bei Chips, Rechenleistung und Robotik technologisch einseitig abhängig ist, verliert im entscheidenden Moment Handlungsspielraum. Mikroelektronik, Supercomputing und Robotik sind deshalb zentrale Bausteine für die Resilienz und technologische Souveränität Deutschlands. Als Projektträger tragen wir dazu bei, Kompetenzen aufzubauen und Forschung in die Anwendung zu bringen.“
Dr. Eike-Christian Spitzner, Leitung Elektronik- und Mikrosysteme

Mikroelektronik – Chipdesign stärken, Transfer beschleunigen

Bei der Forschung im Bereich Mikroelektronik stehen zunächst das Chipdesign und der Transfer neuer Technologien in die industrielle Anwendung im Fokus.

Mit dem Kompetenzzentrum Chipdesign, Open-Source-Ansätzen und Design-Challenges sollen mehr leistungsfähige Chips „Designed in Germany“ entstehen. Gleichzeitig gewinnt die Entwicklung energieeffizienter KI-Chips und Edge-Computing-Lösungen an Bedeutung – etwa für Automotive, zahlreiche Industrieanwendungen oder die Medizintechnik.

Mit Lab-to-Fab-Ansätzen sollen neue Technologien aus der Forschung schneller in Pilotierung und industrielle Fertigung gelangen. Dazu kommen der Aufbau spezialisierter Fachkräfte, internationale Forschungskooperationen, etwa mit Taiwan, und die Verringerung kritischer Abhängigkeiten in Halbleiter-Lieferketten.

Supercomputing – Rechenkapazitäten für Forschung und KI ausbauen

Hochleistungsrechner gehören zur zentralen Infrastruktur für KI-Forschung und zunehmend auch für industrielle KI-Anwendungen. Mit JUPITER in Jülich sowie den geplanten Großrechnern „Blue Lion“ in München und „Herder“ in Stuttgart werden die verfügbaren Hochleistungsrechenkapazitäten deutlich ausgebaut. Parallel entstehen mit AI Factories und einer geplanten AI Gigafactory neue Infrastrukturen speziell für das Training und die Nutzung großer KI-Modelle. Damit wachsen klassisches wissenschaftliches Hochleistungsrechnen und KI-Recheninfrastruktur immer stärker zusammen. Gleichzeitig wird die Verbindung zur Mikroelektronik enger, etwa durch den Einsatz europäischer KI-Chips.

Robotik – KI und Robotik zusammenführen

Robotik hat sich zu einem zentralen Anwendungsfeld der nächsten KI-Generation entwickelt. Im Mittelpunkt steht Embodied bzw. Physical AI: KI-Systeme sollen ihre Umgebung wahrnehmen, mit ihr interagieren und zunehmend komplexe Aufgaben in der physischen Welt übernehmen. Mit dem KI-Robotikbooster und regionalen Innovationslaboren sollen Forschung, Start-ups, Industrie und Anwender enger zusammengebracht werden. Mit einer eigenen Technologie-Roadmap Robotik will das BMFTR das Feld künftig strategisch weiterentwickeln und Deutschland als Standort für KI-basierte Robotik stärken.

VDI/VDE-IT als Projektträger: Technologien verstehen, Forschung gestalten, Transfer ermöglichen

In allen drei Forschungsbereichen bringen wir unsere Erfahrung und fachliche Expertise ein: von der Strategie- und Themenentwicklung über Foresight, Wirkungsanalysen und Umfeldmonitoring bis zum langjährig etablierten Fördermanagement. Unsere vertieften Kenntnisse der Technologiefelder – von der Entwicklung bis zur Anwendung – verbinden wir dabei mit dem Blick auf die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) und die übergeordneten forschungs- und innovationspolitischen Ziele des Ministeriums.

Zu wirksamer Forschungsförderung gehört für uns auch, Ergebnisse sichtbar zu machen und die relevanten Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen. Durch zielgruppenorientierte Wissenschaftskommunikation und Communitymanagement bringen wir Menschen, Ideen und Perspektiven zusammen und stärken den Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Dass wir diesen Weg gemeinsam mit dem Ministerium weitergehen können, freut uns sehr. Wir sind bereit für die nächsten Schritte – mit hoher fachlicher Expertise, einem klaren Blick auf die politischen Ziele und dem Anspruch, Forschung und Innovation in Deutschland wirksam voranzubringen.

Kontakt

Ansprechperson

Portrait Eike-Christian Spitzner

Dr. Eike-Christian Spitzner

Bereichsleitung Elektronik- und Mikrosysteme

eike-christian.spitzner@vdivde-it.de +49351 486797-34