Digitalisierung und KI verändern Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen. Damit entstehen auch neue Möglichkeiten für Cyberangriffe, die wirksame Verteidigungsstrategien notwendig machen. Doch was verändert KI genau? Und welche Implikationen hat dies für eine verlässliche Versorgung?
Dieser Beitrag betrachtet Cybersicherheit in Gesundheitseinrichtungen als soziotechnisches Problem, beschreibt Risiken und Regulatorik und illustriert anhand von zwei Szenarien, welche Rolle Mensch und Organisation in einer zunehmend automatisierten Versorgungsrealität spielen können. Leitend ist dabei ein Gedanke: Durch KI wird nicht nur die Infrastruktur zum Angriffsziel, sondern auch die klinische Entscheidungslogik selbst. Der Beitrag schließt mit möglichen Handlungsempfehlungen für Einrichtungen und Hersteller, Regulierung und Forschungsförderung.
Diese Publikation ist Teil unseres Dossiers Medizintechnik: Künstliche Intelligenz und digitale Innovationen in der Praxis.

