
Arbeits- und Karrierebedingungen in der Wissenschaft
Bessere Planbarkeit für wissenschaftliche Karrieren und mehr Gleichstellung an den Hochschul-Lehrstühlen in Deutschland: das sind zwei der Themen,…
Mehr erfahren
FatCamera/iStockphoto
FatCamera/iStockphoto

fotolia.com - kasto
Wissenschaft und Bildung
Bildung und Wissenschaft sind die Grundlagen aller Innovationen, ob ökonomische Innovationen im engeren Sinne oder soziale Innovationen im weiteren Sinne.
Wissenschaft erzeugt Erkenntnisse und Erfindungen, die zu neuen Produkten und technologischen Prozessen, aber auch zu neuen Formen der Arbeit, des sozialen Zusammenlebens und des Lernens führen können.
Bildung ermöglicht soziale Teilhabe und soziale Mobilität, sie trägt bei zu persönlichem Wohlstand. Deshalb ist uns die Teilhabe an Bildung, also die Öffnung der Bildungseinrichtungen für neue Zielgruppen, besonders wichtig. Ein Aspekt davon ist die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Ein zweiter Aspekt betrifft die Weiterbildung – insbesondere auch die wissenschaftliche Weiterbildung –, die über den Lebenslauf hinweg immer neue Möglichkeiten der Neuorientierung und Weiterentwicklung bieten soll. Wissenschaftliche Weiterbildung soll sich dabei sowohl an Personen richten, die bereits einen ersten Hochschulabschluss haben, als auch an solche – beruflich Qualifizierte –, die auf diesem Weg einen ersten Hochschulabschluss erwerben möchten.
Die berufliche Bildung, insbesondere das für Deutschland charakteristische duale System der Berufsausbildung, trägt erheblich zu einer erfolgreichen Arbeitsmarkintegration und zur Innovationsfähigkeit der Unternehmen bei. Gleichzeitig gewinnt die hochschulische Bildung an Bedeutung, etwa durch Verwissenschaftlichung und Professionalisierung von Tätigkeiten. Es bleibt eine Herausforderung, berufliche und hochschulische Bildung immer wieder neu in ein synergetisches Verhältnis zueinander zu setzen.
Zu den Forschungsinfrastrukturen zählen neben Großgeräten und Forschungsbauten auch digitale Infrastrukturen wie Forschungsnetze, soziale Netzwerke für die Forschung und Forschungsdatenzentren.
Diese Veränderungen durch Digitalisierung betreffen dabei auch zunehmend Kernfunktionen der Hochschulen in den genannten Bereichen Forschung (z. B. Nutzung der Forschungsdatenzentren, Big Data und Text Mining als Forschungsmethoden), Lehre (z. B. MOOCs, virtuelle Labore) und Verwaltung (z. B. Campusmanagement-Systeme, IT-Governance). Die Gestaltung dieser Digitalisierung wird die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und des Wissenschaftssystems insgesamt entscheidend beeinflussen.
Eine weitere wesentliche Bedingung der zukünftigen Leistungsfähigkeit der Hochschulen ist die Gewinnung und Entwicklung des wissenschaftlichen Personals in einer frühen Karrierephase. In diesem Kontext stellen sich Hochschulen auch als Arbeitgeber dar, die für angemessene Arbeits- und Entwicklungsbedingungen sorgen müssen. Transparente Wege der wissenschaftlichen Karriere sind dabei ein wichtiger Aspekt, Übergänge vom Wissenschaftssystem in andere Beschäftigungssektoren (Wirtschaft, Verwaltung etc.) ein anderer.
Zukünftige Entwicklungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich sollten – im Sinne des „Knowledge Triangle“ – noch stärker Synergien zwischen den Funktionen „Forschung“, „Bildung“ und „Innovation“ erzeugen. Beispiele dafür sind in Innovations- oder Forschungsprojekte integrierte Weiterbildungsformate (Work Based Learning, Research Based Learning).
Wir unterstützen unsere Kunden und Auftraggeber in der Projektförderung, die sich an Institutionen des Bildungs- und Wissenschaftssystems richtet, und begleiten Innovationen im Bildungs- und Wissenschaftssystem durch Studien, Analysen, wissenschaftliche Berichte und Evaluationen.
Übersicht

Bessere Planbarkeit für wissenschaftliche Karrieren und mehr Gleichstellung an den Hochschul-Lehrstühlen in Deutschland: das sind zwei der Themen,…
Mehr erfahren
Bundesweite Schüler- und Jugendwettbewerbe leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Forschung,…
Mehr erfahren
Um die Chancen der Digitalisierung und damit verbundener Zukunftstechnologien voll ausschöpfen zu können, braucht es eng verzahnte Innovationsökosysteme.…
Mehr erfahrenStudien und Berichte






Kontakt

Bereichsleitung Bildung und Wissenschaft
Aufträge zu diesem Thema
Mit der Projektträgerschaft „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) werden Maßnahmen zur Gestaltung des digitalen Wandels umgesetzt, die durch das BMFTR und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) verantwortet…
Ziel dieser Förderung ist es, junge Menschen durch Wettbewerbe in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Forschung, Innovation und Gründung zu begeistern, ihre Diskussionsfähigkeit und ihr Demokratieverständnis zu stärken und grundsätzlich ihre Potenziale zu fördern. Die Nachwuchstalente sollen für Wissenschaft und Forschung begeistert und…
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt Projekte aus der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Rahmen eines gesondert dafür eingerichteten Förderschwerpunkts. Das Forschungsfeld befasst sich mit einem gesellschaftlichen Teilbereich, dessen wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Bedeutung im Verlauf der letzten Jahrzehnte gewachsen ist:…
Unter der Koordination des Instituto Superior Técnico (Universität Lissabon) kooperieren im europäischen Verbundvorhaben „SECURE2“ 18 Partner aus Forschung und Praxis für chancengerechte Karrierewege und entwickeln das im Vorgängerprojekt SECURE erarbeitete Rahmenprogramm für Forschungskarrieren (Research Career Framework; RCF) sowie die Tenure-Track-ähnlichen Modelle weiter.…
Begriffe einfach erklärt