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Forschung und Innovationspolitik
Die Forschungs- und Innovationspolitik steht vor einem Stresstest. Freiheitsgesetze, neue Förderlogiken und technologische Prioritäten müssen sich jetzt in der Praxis bewähren.
Mit der Hightech Agenda ist die Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland strategisch neu aufgestellt. Technologische Prioritäten sind definiert, Programme aufgelegt und Budgets beschlossen. Der politische Fokus verschiebt sich nun von der Zieldefinition zur Umsetzung. Entscheidend ist, ob Instrumente, Prozesse und Akteure so zusammenspielen, dass Forschung und Innovation tatsächlich Wirkung entfalten.
Mit der Hightech Agenda bündelt die Politik ihre Aktivitäten auf zentrale Schlüsseltechnologien. Dazu gehören Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie und klimaneutrale Industrie und Mobilität. Wissenschaftliche Exzellenz bleibt dabei eine wesentliche Voraussetzung, wird aber stärker mit Anwendung, Transfer und Skalierung verzahnt. Nichttechnische und soziale Innovationen ergänzen den Technologiefokus und begünstigen eine schnelle Diffusion technologischer Lösungen.
Auch die Innovationspolitik verändert ihre Förderlogiken. Neben etablierten Programmen gewinnen flexible Instrumente an Bedeutung. Wettbewerbliche Formate, Reallabore oder phasenbasierte Förderung ermöglichen schnelleres Lernen und bewusstes Eingehen von Risiken. Der Maßstab verschiebt sich von formaler Regelkonformität hin zu Ergebnissen und Wirkung. Dazu trägt auch die stärkere Nutzung von Monitoring und Evaluation sowie strategischer Vorausschau bei.
Mit Freiheitsgesetzen werden Verfahren vereinfacht und Verantwortung verlagert. Detailvorgaben treten zurück, Zielorientierung rückt in den Vordergrund. Für die Forschungs- und Innovationspolitik bedeutet das einen strukturellen Wandel: Förderpraxis muss Spielräume nutzen, Steuerung neu denken und Wirkung systematisch in den Blick nehmen.
Diese Veränderungen betreffen vor allem die Projektträger. Sie sind die operative Schnittstelle zwischen politischem Anspruch und konkreter Umsetzung. Moderne Projektträgerschaft bedeutet, Programme strategisch mitzugestalten, Akteure zu vernetzen und Innovationen über Förderphasen hinweg zu begleiten. Freiheits- und wirkungsorientierte Ansätze sind dabei kein Sonderfall, sondern übertragbar.
Wirksame Forschungs- und Innovationspolitik entsteht nicht isoliert. Der kontinuierliche Austausch zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Projektträgern ist Teil moderner Steuerung. Thematische und innovationspolitische Diskurse helfen, strategische Perspektiven zu entwickeln, Prioritäten zu schärfen, Instrumente anzupassen und Umsetzung frühzeitig zu verbessern.
Wir unterstützen Politik bei der Konzeption, Ausgestaltung und Umsetzung moderner Forschungs- und Innovationspolitik. Unser Fokus liegt auf wirksamen Instrumenten, leistungsfähigen Prozessen und belastbarer Umsetzung – neutral, evidenzbasiert und anschlussfähig an politische Zielsetzungen.
Übersicht

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Bereichsleitung Industriepolitik und Foresight

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Bereichsleitung Kommunikationssysteme, Mensch-Technik-Interaktion, Gesundheit

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