Eine Frau arbeitet an einer Flug-Drohne.

Souveränität und Sicherheit

Ein Hochhaus mit vielen Funkantennen auf dem Dach.

Souveränität und Sicherheit

Für mehr Krisenfestigkeit

Globale Konflikte, digitale Angriffe und geopolitische Spannungen stellen die Gesellschaft vor Herausforderungen: Technologische Souveränität zu stärken, Fake News und Desinformation entgegenzutreten und Zukunftsforschung mit Verantwortung zu verbinden. Hier geht es um die Förderung von Innovationen, die Vertrauen schaffen und Schutz gewährleisten.

Innovation für Sicherheit und Vertrauen

Resilienz bedeutet: nicht nur auf Krisen zu reagieren, sondern vorbereitet zu sein. Sicherheit heißt heute, Technik, Politik und Gesellschaft gemeinsam zu denken. Sicherheit ist mehr als militärische Verteidigung. Sie umfasst den Schutz digitaler Infrastrukturen, die Abwehr von Desinformation und die Förderung gesellschaftlicher Resilienz. In einer vernetzten Welt, die von Krisen und Unsicherheiten geprägt ist, müssen neue Strategien entwickelt werden, um flexibel, widerstandsfähig und handlungsfähig zu bleiben.

Ein zentrales Ziel ist die technologische Souveränität. Europa darf in sicherheitskritischen Bereichen nicht abhängig von Importen oder externen Plattformen sein. Ob bei Mikroelektronik, Cybersicherheit oder Kommunikationssystemen: Eigenständige Kapazitäten und unabhängige Technologien sind die Basis für politische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit.

Zugleich verändert die digitale Öffentlichkeit das Bild von Sicherheit. Fake News und Desinformation bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in demokratische Prozesse. Neue Methoden der Aufklärung, digitale Kompetenz und Technologien zur Erkennung manipulativer Inhalte sind notwendig, um öffentliche Diskurse zu schützen.

Auch die klassischen nationalen Sicherheitsaspekte wandeln sich. Bei New Defence geht es nicht nur um militärische Stärke, sondern auch um hybride Bedrohungen, den Schutz kritischer Infrastrukturen und die Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Wissenschaft. Sicherheit wird breiter, vernetzter und interdisziplinärer verstanden.

Schutz für eine vernetzte Gesellschaft

Globale Trends wie Migration und interkulturelle Integration sind ebenfalls Teil einer resilienten Sicherheitsarchitektur. Gesellschaften, die Vielfalt als Stärke nutzen, sind widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Spannungen. Programme zur Fachkräftegewinnung tragen dazu bei, dass zentrale Branchen nicht nur technologisch, sondern auch personell zukunftsfähig bleiben.

Die Cybersicherheit ist dabei ein zentrales Handlungsfeld. Angriffe auf Unternehmen, Behörden oder kritische Infrastrukturen nehmen zu und erfordern ständige Weiterentwicklung von Technologien und Strategien.

Viele Technologien können dabei sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Entwicklungen erfordert klare Rahmenbedingungen und eine enge Abstimmung zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft.

Darüber hinaus spielt die Zukunftsforschung eine zentrale Rolle. Nur wer Szenarien durchdenkt, Risiken analysiert und alternative Handlungsoptionen entwirft, kann auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren. Zukunftsorientierte Forschung stärkt nicht nur die Krisenfestigkeit, sondern eröffnet auch neue Chancen für Innovationen und nachhaltige Sicherheitsstrategien.

Resilienz und Sicherheit sind damit Querschnittsthemen, die viele Lebensbereiche betreffen: von der digitalen Öffentlichkeit über die technologische Basis bis hin zu sozialen Fragen wie Migration und Integration. Wir arbeiten an Projekten, die diese Themen miteinander verknüpfen – und damit eine Gesellschaft schaffen, die widerstandsfähig, souverän und zukunftsfähig ist.

Übersicht

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Studien und Berichte

Publikationen

Der Crisis Science Hub: Krisenresilienz stärken durch systematische Zusammenarbeit von Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung
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