Mehr Computer-Intelligenz auf dem Endgerät statt in der Cloud: Das ist Edge Computing. Viele Unternehmen setzen auf diese Technologie, damit die Werkzeugmaschine selbst den Verschleiß ihrer Komponenten berechnen kann oder Automatisierungsingenieure vertrauliche Dokumente aus ihren Kundenprojekten mit KI-Methoden auf dem eigenen Laptop auswerten können. Schützenswerte Daten wandern so nicht in die Cloud, und der Verkehr in den Datennetzen wird reduziert. Soweit die Theorie. Aber wie geht das im Detail – und lohnt es sich überhaupt?

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Von der Idee zur praxisnahen Anwendung
Im Technologietransferprogramm Edge Datenwirtschaft (2023-2026) fördert das BMFTR zehn Verbundprojekte, in denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen innovative Edge-Technologien in praxisnahen Anwendungsfällen aus Industrie, Versorgungswirtschaft und Gesundheitswirtschaft umsetzen und neue Konzepte der Datenwirtschaft erproben. Die Begleitforschung zum Programm haben das Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT, das Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik und die Kommunikationsagentur PRPetuum übernommen. Das iit und seine Partner sorgen für den fachlichen Austausch der Projekte untereinander, und sie übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit des Programms. Die Begleitforschung begleitet die Verbundprojekte auch bei der Konzeption ihrer Plattform- und Geschäftsmodelle, und sie publiziert projektübergreifende, neue Erkenntnisse.


