2025 gingen drei Reallabore für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Berlin an den Start.
Mit dem Berliner „Programm zur Förderung von wirtschaftsorientierten Reallaboren“ wurden 2025 von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWiEnBe) drei technische Projektvorhaben ausgewählt, die in den nächsten drei Jahren ihre Systemlösungen und damit verbundenen Wertschöpfungschancen für die Stadt in einer experimentellen, aber realen Umgebung erproben sollen.

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Wiederverwertung, Wärmerückgewinnung und Logistikdrohnen
Dabei geht es um wichtige und zukunftsweisende Wirtschaftszweige: Die Wiederverwertung von Baustoffen, die Wärmerückgewinnung von Grau- und Abwasser und den Einsatz von Drohnen für Last-Mile-Logistiklösungen zum Transport von Medikamenten und Lebensmitteln.
Die SenWiEnBe fördert die drei Reallabore mit jeweils bis zu 3 Mio. Euro. Der Auswahlprozess zu den Reallaboren verlief zweistufig: Auf den Förderaufruf im Oktober 2023 hin bewarben sich 56 Projekte, von denen zehn für eine Konzeptphase ausgewählt wurden, in der die Ideen weiter geschärft und ausgearbeitet wurden. Den Startschuss in die zentrale Umsetzungsphase in 2025 gab Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey an der Technischen Universität Berlin, die auch als wissenschaftliche Einrichtung an allen Reallaboren beteiligt ist.
Kreativ und innovativ
In der ersten beeindruckenden Präsentation der Projekte wurde auch gleich sichtbar: Hier entstehen kreative und innovative Anwendungen, die wirtschaftlich tragfähig für Berlin vermarktet werden können.
Die VDI/VDE-IT wurde von der SenWiEnBe mit der Projektträgerschaft zur fachlich-inhaltlichen und administrativen Abwicklung des Förderprogramms beauftragt. Der Auftrag wird in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) als Unterauftragnehmer für rechtliche und regulatorische Fragestellungen durchgeführt.
