Der künftige Mobilfunkstandard 6G entwickelt sich mit seinen erhöhten Kapazitäten, extrem niedriger Latenz, hoher Zuverlässigkeit und verbesserten Datenschutzmaßnahmen zu einer transformativen Kraft. 6G hat das Potenzial, das technologische Ökosystem neu zu definieren: Ein sicheres und resilientes Nervensystem der digitalen Gesellschaft, das in Zeiten sich verändernder geopolitischer Rahmenbedingungen unerlässlich ist.

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Die Vision hinter 6G sieht eine vollständig vernetzte und intelligente Welt vor, in der Daten in Echtzeit übertragen, verarbeitet und genutzt werden. So wird Künstliche Intelligenz (KI) Teil des Mobilfunksystems zur Verbesserung der Infrastruktur und Optimierung im Betrieb. 6G wird aber auch Plattform für KI-Dienste. Ende dieses Jahrzehnts wird international mit einer Markteinführung gerechnet.
Die Forschung von heute schafft dabei die Standards von morgen. Als Projektträger begleiten wir das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) seit 2021 bei seiner 6G-Forschungsinitiative. Mit der in der Hightech Agenda Deutschland angekündigten und Ende 2025 veröffentlichten 6G-Forschungsroadmap geht Deutschland in die zweite Entwicklungsstufe auf dem Weg zu 6G. In dieser Roadmap nehmen vier neue 6G-Transfer-Hubs eine Schlüsselfunktion ein. Diese bauen auf vier seit 2021 geförderte 6G-Forschungs-Hubs auf, die gemeinsam mit 18 industriegeführten Vorhaben erfolgreich wissenschafts- und exzellenzgetriebene Innovationsnetzwerke von Universitäten und Forschungseinrichtungen zu 6G-Forschung gebündelt hatten. Die neuen Transfer-Hubs übernehmen ab 2026 die Aufgabe, das 6G-Ökosystem konsequent in Richtung Anwendung und Verwertung weiterzuentwickeln, führen aber weiterhin grundlegende Forschungsarbeiten durch, um die Innovationspipeline gut gefüllt zu halten.

