InnoNT+: Raus aus der Schublade, rein in die Wirtschaft

Innovative Netztechnologien wie 5G-Campusnetze, Satellitenkommunikation oder Visual Light Communication werden seit 2022 von der Bundesregierung gefördert. Seit März 2026 unterstützen wir das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) im neuen Programm InnoNT+ beim Transfer von Technologien und Lösungen in Anwendungsunternehmen unterschiedlicher Branchen.

Digital vernetztes Lager mit autonomen Transportrobotern und Echtzeit-Datenanzeigen an den Regalen, Sinnbild für den Weg von der Innovation in die praktische Anwendung in der Wirtschaft

IStock/ Gorodenkoff

Konnektivitätslösungen, also Technologien und Dienstleistungen zur Vernetzung von Geräten, Maschinen und Systemen, erlauben die Entwicklung smarter Produkte und Services und sind daher ein wichtiger Baustein der digitalen Infrastruktur. Damit diese Potenziale genutzt werden, muss ein schneller Technologietransfer stattfinden. Das BMDS hat sich vorgenommen, dass Forschungsergebnisse und Neuentwicklungen nicht in der Schublade bleiben, sondern breit eingesetzt werden – und das Programm InnoNT+ ins Leben gerufen.

Anwendungsunternehmen, die Konnektivitätslösungen einsetzen wollen, steht über InnoNT+ ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung. Ein Kompetenzzentrum für smarte Konnektivität (KSK) bildet die Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung, Anwendungsunternehmen, Standardisierung und Politik. Für mehrere Branchen werden branchenspezifische Anwendungszentren aufgebaut, in denen Unternehmen die jeweils spezifischen Use Cases im realen Betrieb erproben können und gezielt unterstützt werden. Angedockt an die Anwendungszentren können Unternehmen der jeweiligen Branche an der praktischen Implementierung von Konnektivitätslösungen arbeiten. Und in einem weiteren Programmbaustein werden in Forschungs- und Entwicklungsprojekten die verbleibenden technologischen Lücken geschlossen. Gemeinsam mit TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement TRFI unterstützen wir die Umsetzung des Programms und tragen so zum Aufbau eines Ökosystems von Herstellern, Anbietern und Anwendern bei.

Beim Startschuss im März 2026 wurde der erste von mehreren Förderaufrufen gestartet, der auf den Aufbau branchenspezifischer Anwendungszentren fokussiert ist.

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0 millionen euro

für 3 Programmbausteine

Das BMDS investiert mehr als 60 Millionen Euro in das Programm InnoNT+, das in drei Programmbausteinen den Technologietransfer und -einsatz fördert. Wir unterstützen die Umsetzung gemeinsam mit TRFI.

Dr. Markus Schürholz

Projektleiter

Im Fokus von InnoNT+ steht der schnelle Transfer von Forschungsergebnissen und Technologien in die Wirtschaft. Zusammen mit TRFI unterstützen wir das BMDS dabei, Konnektivitätslösungen in die breite Nutzung zu bringen, damit sie schnell in neuen Prozessen und für neue Produkte eingesetzt werden können.