Der Ausbau leistungsfähiger Halbleiterkapazitäten ist ein zentraler Baustein für die technologische Souveränität und wirtschaftliche Resilienz Deutschlands. Der European Chips Act (ECA) hat unter anderem das Ziel, neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Diese sind besonders wichtig, um die Versorgungssicherheit für Schlüsselindustrien wie Automobil, Luftfahrt oder kritische Infrastrukturen zu gewährleisten. Im Jahr 2025 nahm die Umsetzung des ECA in Deutschland deutlich Fahrt auf, und die ersten Projekte begannen mit der industriellen Umsetzung.

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Aufbau von strategisch wichtigen Mikroelektronik-Fertigungskapazitäten in Deutschland
Ein herausragendes Beispiel ist das Projekt Sprint des Halbleiter-Unternehmens GlobalFoundries in Dresden, das im Rahmen des ECA durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird. Der offizielle Startschuss des Projekts fiel im Oktober 2025, ein Termin, bei dem der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz die strategische Bedeutung dieses Projektes zusätzlich unterstrich. Das Projekt zielt darauf ab, neue Fertigungs- und Prozesskapazitäten zu schaffen, die bislang in Deutschland nicht verfügbar waren: Technologische Innovationen sollen direkt in die industrielle Produktion überführt werden. Innovation entsteht hier nicht im Labor, sondern in industriellem Maßstab – durch neue Prozesse, modernste Anlagenkonzepte und die Integration innovativer Produktionsstandards.
Als Projektträger Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien begleiten wir die Umsetzung von insgesamt 23 deutschen ECA-Projekten und unterstützen die Unternehmen dabei, die ambitionierten Ausbauziele zu erreichen. Wir beraten fachlich und stellen sicher, dass die Projekte innerhalb der geplanten Zeit- und Budgetrahmen realisiert werden – natürlich unter Einhaltung aller Vorgaben des ECA. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die staatlich unterstützten Maßnahmen unmittelbar messbare Kapazitätserweiterungen für die deutsche Mikroelektronik erzeugen.
