Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sind zu einer vorrangigen Aufgabe der Europäischen Kommission geworden. Grad der Ambition und Umsetzung unterscheiden sich jedoch stark zwischen den europäischen Städten und Regionen. Das EU-Projekt TiCCA4Danu zielt auf den funktionalen Raum der Stadt-Region, um innovative Maßnahmen nachhaltig und integrativ umzusetzen.

AdobeStock/TensorSpark
TiCCA4Danu (kurz für „Transformative Innovation for Climate Change Adaptation in the Danube Region“) schlägt einen neuartigen transformativen Innovationsrahmen vor, um eine gerechte Anpassung an den Klimawandel auf Ebene der Städte und der sie umgebenden Verwaltungsregionen zu beschleunigen. Unter aktiver Beteiligung lokaler Behörden und Stakeholder, inklusive Unternehmen, Banken und Versicherungen, zielt das Projekt darauf ab, strukturelle Anpassungshürden zu überwinden und klimagerechte Resilienz zu fördern.
Im Mittelpunkt des methodischen Ansatzes steht das Konzept der ortsbezogenen Transformativen Innovationspolitik. TiCCA4Danu wendet dieses Konzept auf den funktionalen Raum der Stadt-Regionen an, indem es Local Green Deals, ein etabliertes Instrument für die nachhaltige Transformation auf Stadtebene mit explorativen Prozessen auf regionaler Ebene verbindet.
Das europäische Forschungs- und Innovationsprojekt konzentriert seine Aktivitäten auf die vier Ankerstädte Burgas (Bulgarien), Debrecen (Ungarn), Maribor (Slowenien) und Suceava (Rumänien) und stellt eine direkte Verbindung zur „EU-Strategie für den Donauraum“ her.
TiCCA4Danu ist ein Forschungsprojekt mit 17 Partnern aus 11 europäischen Ländern, inklusive der Ukraine und der Türkei, koordiniert durch die VDI/VDE-IT. Das Projekt wird finanziert durch das EU-Förderprogramm „Horizon-Europe“.
