Wenn Sie die Beziehungen innerhalb einer Plattform oder eines Ökosystems verstehen möchten.
Eckdaten
Bereich: Geschäftsentwicklung
Dauer: 2 bis 4 Stunden
Ideale Gruppengröße: 3 bis 6 Personen pro Kleingruppe
Moderationsniveau: mittel
Materialien: unterschiedlich farbige Klebezettel, grüne Klebepunkte, Stifte, Fläche zur Visualisierung (Pinnwand, Whiteboard, Poster, etc.), Befestigungsmaterial (Magnete, Pinnadeln, Klebeband), Karten für Wertströme und Akteure (Download), Legende (Download), Vortrag zum Wertschöpfungsnetzwerk (Download), Time Timer
Ziel: Aufgaben und Funktionen einer Plattform, eines Ökosystems oder Netzwerkes verstehen und analysieren.
Outcome: visuelle Darstellung der Beziehung eines Wertschöpfungsnetzwerkes, mit Definition weiterer Aufgaben
Methode
Vorhaben bzw. Geschäftsmodelle, die den Charakter einer Plattform, eines Netzwerkes oder eines Ökosystems aufweisen, sind oftmals komplex. Dadurch ist es schwierig zu beschreiben, wie die Leistungserbringung funktionieren soll bzw. wie der Wert für alle Akteure generiert wird. Eine einfache Methode diese Zusammenhänge zu visualisieren stellt das Wertschöpfungsnetzwerk-Kit dar. Es beinhaltet vier Symbole für Akteure (Kunden, Partner, Lieferanten und Betreiber) und drei weitere für die Wertströme (Geld, Daten und Leistung).
Vorgehen
Vorbereitung | 30 Minuten
- AKTEURE UND WERTSTRÖME BEREITLEGEN
- SCOPE DES WORKSHOPS FESTLEGEN
Durchführung | 1,5 – 3 Stunden
- SCHRITT 0 – INTRO | 15 MINUTEN
- SCHRITT 1 – SCOPE FESTLEGEN | 15 MINUTEN
Tipp: Grenzen Sie den Begriff Plattform deutlich ab. Wichtig für den Workshop ist es, dass sich die Teilnehmenden auf die wirtschaftliche
Option: Sie können sich entscheiden, ob Sie an dieser Stelle die Materialien (Akteure und Wertströme) vorstellen oder dies während des Workshops machen.
- SCHRITT 2 – BETREIBER PLATZIEREN UND BENENNE | 5 MINUTEN
- SCHRITT 3 – AKTEURE SAMMELN | 8 MINUTEN
Leitfragen: Wer ist alles an der Wertschöpfung beteiligt? Welche Akteure konsumieren oder erschaffen Werte? Wen brauchen Sie, damit Ihr Vorhaben funktioniert?
- SCHRITT 4 – AKTEURE CLUSTER | 15 MINUTEN
Option: Das Anbringen der Akteure kann ohne zu reden erfolgen.
Tipps: Wir finden es praktisch, wenn alle Lieferanten auf der linken und alle Kunden auf der rechten Seite platziert werden, die Partner platzieren wir unterhalb des Betreibers. Möglicherweise gibt es eine Akteursgruppe, die nicht den Gruppen Kunden, Lieferant oder Betreiber zuzuordnen ist. Platzieren Sie diese erst einmal oberhalb des Betreibers. Meistens lassen sich diese später doch einer der bestehenden Akteursgruppen zuordnen. Lassen Sie genügend (viel) Abstand zwischen dem Betreiber und den anderen Akteuren. Diesen Platz brauchen Sie noch für die Wertströme.
- SCHRITT 5 – WERTSTRÖME VISUALISIEREN | 15 MINUTEN
Tipp: Gehen Sie im Uhrzeigersinn vor und beginnen Sie bei den Kunden. Zeichnen Sie jeweils einen Pfeil für jeden Wertstrom.
Leitfragen: Welche Wertströme treten je Akteur auf? Welche Daten, Gelder oder Leistungen fließen zwischen den Akteuren?
- SCHRITT 6 – WERTSTRÖME DEFINIEREN | 15 MINUTEN
- SCHRITT 7 – OFFENE PUNKTE HERVORHEBEN | 10 MINUTEN
- SCHRITT 8 – NÄCHSTE SCHRITTE PRIORISIEREN | 5 MINUTEN
- SCHRITT 9 – AUFGABEN VERBINDLICH FESTLEGEN | 15 MINUTEN
- SCHRITT 10 – OUTRO | 10 MINUTEN
Beispiele
Und danach?
Sie können das Wertschöpfungsnetzwerk als lebendiges Werkzeug nutzen, um die offenen Punkte abzuarbeiten und Anpassungen direkt im Wertschöpfungsnetzwerk zu visualisieren. Auch können Sie weitere Fragestellungen bearbeiten: Wir nutzen beispielsweise das Wertschöpfungsnetzwerk, um Nutzenargumente zu finden, rechtliche Risiken zu identifizieren oder Aspekte der IT-Sicherheit zu betrachten.