Peter Dortans, Christine Weiß, Werner Wilke.
Am Anfang des Jahres geht der Blick zurück und zugleich nach vorn. Ende des Jahres 2025 feierte die VDI/VDE-IT den offiziellen Festakt zum Wechsel in der Geschäftsführung – und nutzte den Abend, um gemeinsam mit ihren Gesellschaftern dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), Vertretern des Advisory Boards sowie politischen Gästen, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnerinnen und -partnern zentrale Zukunftsfragen des deutschen Innovationssystems zu diskutieren.
An diesem Abend verabschiedete sich das Unternehmen von Dr. Werner Wilke, der als Geschäftsführer über 25 Jahre die Entwicklung des Hauses maßgeblich geprägt hat.
Einblicke aus der Politik
Als Gäste auf der Bühne lieferten zwei Laudatorinnen aus dem Kundenkreis des Unternehmens klare Impulse für die Innovationspolitik: Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Leiterin der Abteilung „Technologische Souveränität und Innovation“ im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Tanja Alemany Sanchez de León, Leiterin der Unterabteilung „Innovationspolitik und digitale Wirtschaft“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Ausblicke in die Zukunft der Innovationsförderung
Zugleich richtet das Unternehmen den Blick nach vorn: Christine Weiss und Peter Dortans führen seit November 2025 gemeinsam die VDI/VDE-IT und setzen den Kurs fort, das Haus als neutralen, technisch versierten und lösungsorientierten Partner in Forschung, Technologie und Innovationspolitik zu stärken und in die Zukunft zu führen.
Dabei sucht die VDI/VDE-IT stets auch den Diskurs – so auch an diesem Abend in zwei Podiumsdiskussionen:
Unter dem Titel „Innovations- und Investitionsförderung als Standortfaktor“ diskutierten die Podiumsgäste über Stärken, Defizite und die Zukunft der Innovationspolitik. Einblicke lieferten Dr. Beate Mand (Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des VDE), Adrian Willig (Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDI) sowie Dr. Jens Reichel (Vorsitzender des Advisory Board der VDI/VDE-IT).
Im zweiten Teil des Abends ging es dann um „GeoTech-Politics zwischen Silicon Valley und Shenzhen“. Hier standen vor allem die globalen Machtverschiebungen, das Thema technologische Souveränität sowie die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland im Fokus. Dazu diskutierten Prof. Dr. Dr. Sabine Kunst (Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung), Dr. Nora Kürzdörfer (Senior Researcher der Münchner Sicherheitskonferenz), Prof. Dr. Wolfgang Maaß (Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und der Zukunftsforscher Wolfgang Müller-Pietralla.
Mit diesen Aus- und Einblicken bekräftigte die VDI/VDE-IT ihren Anspruch, Deutschlands Innovationslandschaft aktiv, konstruktiv und lösungsorientiert weiterzuentwickeln.
Ein großer Dank für die Arbeit auf diesem Feld geht an Dr. Werner Wilke für seine sehr erfolgreiche Arbeit – das Unternehmen wünscht ihm alles Gute für die Zukunft!