Ein Mann steht auf einer Bühne und spricht in ein Mikrofon.
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Dr. Marc Bovenschulte, Leiter Zukunftsforschung der VDI/VDE-IT, moderierte die Diskussion.

Auf dem langen Weg von der Idee zum Markt verliert Deutschland zu viele Innovationen – doch die Lücken zwischen Forschung, Finanzierung und Anwendung lassen sich schließen.

Deutschland gehört zu den führenden Forschungs- und Technologiestandorten der Welt. Dennoch gelingt es oft nicht, wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Innovationen schnell und nachhaltig in marktfähige Produkte, Unternehmen und industrielle Wertschöpfung zu überführen. Gerade an den Schnittstellen zwischen Forschung, öffentlicher Förderung, Unternehmertum und privatem Kapital entscheidet sich, ob aus einer vielversprechenden Idee ein wirtschaftlicher Erfolg wird.

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Vor diesem Hintergrund stand beim SommerCampus 2026 der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH das Panel „Bridge to Market: Von Public Funding zu Private Investment“ im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde ausgelotet, wie die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses besser gestaltet und die Rahmenbedingungen für technologiegetriebene Gründungen und Wachstumsunternehmen weiter verbessert werden können.

Nach der Begrüßung durch Christine Weiß, Geschäftsführerin der VDI/VDE-IT, diskutierten

  • Luisa Konga, Raumfahrtingenieurin des Hightech-Start-ups POLARIS Spaceplanes,
  • Dr. Volker Böhm, General Manager des Company Builders Abacus neo,
  • Corinna Erken, Leiterin des Innovations-Ökosystems signals der SIGNAL IDUNA,
  • sowie Peter Dortans, Geschäftsführer der VDI/VDE-IT,

über die Herausforderungen und Chancen auf dem Weg von der Idee in den Markt.

Moderiert wurde das Panel von Dr. Marc Bovenschulte, Leiter Zukunftsforschung der VDI/VDE-IT.

Der Austausch machte deutlich, dass Deutschland über hervorragende Voraussetzungen für Innovation verfügt: eine starke Forschungslandschaft, hochqualifizierte Fachkräfte und eine hohe technologische Kompetenz. Gleichzeitig braucht es belastbare Innovationsökosysteme und starke Netzwerke, um die Übergänge zwischen Entwicklung, Finanzierung und Markteintritt erfolgreicher zu gestalten.

Konstruktiver Blick auf den Innovationsstandort Deutschland

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig konkrete Lösungen für reale Herausforderungen. Zugleich wurden regulatorische Anforderungen und unterschiedliche Rahmenbedingungen innerhalb Europas als Hemmnisse für Wachstum und Skalierung thematisiert.

Bemerkenswert war dabei der konstruktive Blick auf den Innovationsstandort Deutschland. Statt ausschließlich bestehende Defizite in den Fokus zu rücken, prägten insbesondere aus dem Deep-Tech-Umfeld Optimismus, Gestaltungswille und das Vertrauen in die eigenen Stärken die Diskussion. Der SommerCampus 2026 hat damit einmal mehr gezeigt, dass Zukunftsfähigkeit dort entsteht, wo Menschen, Ideen, Kapital und Kooperationen zusammenfinden, um Brücken zwischen Innovation und Markt zu bauen.